Zu Ehren und zur Erinnerung an unseren großartigen Lehrer und Begründer des BodhidharmaZendos Wien Genro, Dai Oshō präsentieren wir hier einige seiner Vorträge

Auszug aus einem Vortrag im Rahmen des Oster-Sesshins 1982: "Unser Ich ist unser Gefängnis"

"Unser Ich ist unser Gefängnis. Alle Vorstellungen, alle Bedürfnisse, die von unserem Ich kommen, halten uns in diesem Ich gefangen. Absolute Befreiung ist nur möglich, wenn das Ich vollkommen transzendiert wird. Das bedeutet frei werden von Verlangen, von den Forderungen des Ichs. Es kann in Wirklichkeit kein begrenztes Ich geben, sondern nur das absolute Selbst. Die Zielsetzung ist, unsere Person zu „zerstören“, so wie wir sie jetzt kennen. Jetzt ist unser Verlangen, jemand zu sein, etwas zu werden, etwas darzustellen, eine Rolle zu spielen, eine Vorstellung von uns selbst zu verwirklichen. Der Weg zur Befreiung liegt in der entgegengesetzten Richtung: weniger werden, niemand werden, aber dafür zu SEIN.

Wenn wir frei werden von uns selbst, dann bleibt nur unser wahres Selbst; das ist wirkliches SEIN. Viele Leute haben Angst davor und wissen nicht, was auf sie zukommt, wenn sie ihr Ich „zerstören“. Es kommt sowieso nicht über Nacht, es geht schrittweise. Wenn man länger praktiziert, erkennt man die Begrenzungen, die Fesseln unseres Egos, unserer Persönlichkeit und es wird einem zuwider. Man will frei werden.

Und dann kann es nicht rasch genug gehen, dieses Frei-Werden von uns Selbst." Lies hier den ganzen Vortrag von Genro, Dai Oshō

 

Auszug aus einem Vortrag im Rahmen des Oster-Sesshins 1982: "Anhaften"

"Anhaften ist eines der größten Hindernisse beim Erlangen unserer Freiheit. Leben heißt Fließen, bedeutet ständiger Wandel. Jeder Tag ist ein neues Universum. Genau genommen sollten wir jeden Morgen aufstehen und ganz unbelastet vom vorhergehenden Tag in den neuen Tag eintreten, wie in eine ganz neue Welt, wie ein ganz neuer Mensch. Leider ist es nicht möglich, der Grund dafür ist unser Anhaften an Vergangenem." Lies Hier den ganzen Vortrag von Genro, Dai Oshō

 

Auszug aus einem Vortrag von Genro, Dai Oshō im Rahmen des Oster-Sesshins 1988: "Der Han"

 

Auszug aus einem Vortrag, 28. September 1983: "Dana"

"Dana ist ein Sanskritwort, das im Buddhismus große Bedeutung hat und Geben heißt. Der Buddhismus betont die Wichtigkeit des Gebens, aber nicht nur im materiellen Sinn. Das hat natürlich einen praktischen Wert, denn Zentren, Klöster oder Tempel müssen erhalten werden und kosten Geld – aber worum es bei dem Begriff Dana wirklich geht, ist das Geben von sich selbst." Lies hier den ganzen Vortrag von Genro, Dai Oshō



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